Herausforderungen

Die Vorschläge werden im Bewusstsein der noch offenen Probleme und der notwendigen Anstrengungen gemacht.


Es gilt, die Bedürfnisse der Betroffenen sowie ihrer gesetzlichen Vertreter, die ausreichend unterstützende Lebenswelten benötigen oder bevorzugen, zu respektieren und zu berücksichtigen.
Anbieter sind verunsichert, fürchten um ihre Eigenständigkeit und neigen deshalb zum Festhalten am alten System. Sie müssen zur Mitwirkung bei der Umgestaltung gewonnen werden.
Übergangslösungen müssen im Einzelnen gefunden werden.
Die noch vorhandene Beschäftigungssicherheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in vorhandenen Einrichtungen muss erhalten und durch attraktiv gestaltete Arbeitsbedingungen die Motivation gesteigert werden.
Die Vielfalt und Zergliederung der Sozialleistungsträger erschwert heute eine zielgerichtete Weiterentwicklung des Systems sozialer Sicherung. Beteiligte Leistungsträger müssen möglichst sozialraumnah eingebunden werden.
Wir empfehlen eine breite (fach-) öffentliche, bundesweit und regional verankerte Diskussion unter Einbeziehung der betroffenen Menschen, der Anbieter und Verbände der Wohlfahrtspflege, der Selbsthilfeorganisationen und der Sozialhilfeträger.
Hochschulen und Fachverbände (z.B. Deutscher Verein), sollen in diesem Prozess mitwirken.
Die Politik muss besonders mit Blick auf die aktuelle ASMK-Diskussion zur Weiterentwicklung der Eingliederungshilfe eingebunden werden.

Perspektive 2020 zur Teilhabe, Gleichstellung und Selbstbestimmung der Menschen mit Behinderung (copyright: Grindelwald-Initiative 2010)


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